Veranstaltungen

Montag, 27. Februar 2017, 20.00
Zukunft jetzt #1 - Die Zukunft der Arbeit
Diskussion

Für das Diskursformat Zukunft jetzt! entwickeln jeweils zwei Diskutant_innen aus Kunst und Theorie einen Austausch zu Zukunftsszenarien. Diesmal zum Thema Arbeitswelt: Wie kann politisch und sozial auf die veränderten Arbeits- und Lebensbedingungen reagiert werden? Das unternehmerische Selbst wurde zur Leitfigur der Arbeit unter intelligenten Maschinen. Seine Imperative sind aus diversen Stellenanzeigen bekannt: Sei flexibel! Sei kreativ! Kommuniziere! Sei eigenverantwortlich und selbstständig!

Philip Kovce, Philosoph, Berlin
Niki Passath, Künstler, Wien

In Kooperation mit dem Kunstraum MemphisMemphis und der Zeitschrift engagée politisch-philosophische Einmischungen

Donnerstag, 02. März 2017, 19.00
ABSAGE - DER VORTRAG MUSS LEIDER VERSCHOBEN WERDEN
feminismen diskutieren

Wegen dringender Verhinderung der Vortragenden muss die Veranstaltung Feministisch an den Nationalsozialismus erinnern? abgesagt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis. Der neue Termin wird voraussichtlich im Herbstprogramm 2017 angekündigt.

Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus durch feministische und queere Gruppen ist oft dem Vorwurf ausgesetzt, historisch unangemessene Opferidentifizierung zu betreiben oder zu emotional zu sein. Gibt es feministische Konzepte, diese Erinnerung emotional und politisch zu denken, ohne dabei ahistorisch und vereinnahmend zu werden?


Verena Wetzel, Geschlechterforscherin, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW


In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafter*innen

Montag, 06. März 2017, 19.00
Bewährungsprobe#12
Künstler_innengespräch

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bewährungsprobe der Wiener Künstler_innenvereinigung baer stellen jeweils zwei Künstler_innen ihre Praxen und Techniken zur Diskussion.
Philip Pichler mischt in seinen Arbeiten Gegensatzpaare wie „Könner_innenschaft“ und „Unfähigkeit“ und erforscht diese Kategorien bildhauerisch.
In Michaela Schweighofers Arbeit werden skulpturale Installationen zur Bühne und Objekte zu Charakteren, Requisiten oder zur Kulisse.

Philip Pichler, Künstler, Wien
Michaela Schweighofer, Künstlerin, Wien
Moderation: Johannes Franz, baer, Wien

Dienstag, 07. März 2017, 19.00
Feministische Bildung
feminismen diskutieren

Die feministische Erwachsenenbildung existiert, marginalisiert, zwischen Notwendigkeit und Ideal. In einer Situation, die die Verknüpfung von kritischem Wissen mit ebensolchem Handeln in institutionalisierten Bildungsstrukturen nicht mehr fördert, kann eine Frauenbildung, die auf Selbst- als Widerständigkeit baut,  Einsicht in Abhängigkeiten, Vermittlung wie Stärkung kritischen Bewusstseins ermöglichen.

Birge Krondorfer, Initiative feministische Erwachsenenbildung

Moderation: Sabine Prokop, Verband feministischer Wissenschafter*innen

 

In Kooperation mit VfW und der Frauenbildungsstätte Frauenhetz

Montag, 13. März 2017, 19.00
When Exhibitions become Politics
Buchpräsentation

Der aktuelle Tagungsband When Exhibitions become Politics. Geschichte und Strategien der politischen Kunstausstellung seit den 1960er Jahren widmet sich den vielfältigen Kontexten und Hintergründen, durch die  Ausstellungen zum ‚Politikum‘ werden. Er enthält Analysen der Geschichte, Strategien und Ergebnisse politisch involvierter Kunstausstellungen seit den 1960er Jahren bis zur Gegenwart, darunter auch Rückblicke von Beteiligten.


Elisabeth Fritz, Kunsthistorikerin, Universität Jena
Verena Krieger, Lehrstuhl für Kunstgeschichte, Universität Jena


Verena Krieger / Elisabeth Fritz: When Exhibitions become Politics. Geschichte und Strategien der politischen Kunstausstellung seit den 1960er Jahren. Böhlau Verlag 2016

Dienstag, 14. März 2017, 19.00
Thick Sections: Gas Works Park & Rich Haag
Lecture

A history of Richard Haag's creation of Gas Works Park reveals a paradigm shift in the imagination of urban public landscapes. The post industrial urban landscape holds a powerful legacy in the 21st century city. Such sites are toxic, poisonous, and associated with the worse of industrial excesses and waste. Historically we have hidden such sites as wasted places. More recently we have sought to open such landscapes, transforming them into public parks.


Thaisa Way, Landscape Architecture, University of Washington, Seattle


In Kooperation mit dem Institut für Landschaftsarchitektur, Universität für Bodenkultur Wien

Donnerstag, 16. März 2017, 19.00
Kunst-Räume: Neue Strategien
Podiumsgespräch

Wie könnten Räume und Ideen für neuartige Präsentationsmodelle von zeitgenössischer Kunst abseits von Staatsmuseen, etablierten Galerien und typischen Off-Spaces aussehen? Eine neue Veranstaltungsreihe will Strategien und alternative Formate Kunst zu präsentieren vorstellen und ökonomische Modelle jenseits des klassischen Kunstmarktes, eine breitere Zugänglichkeit von Gegenwartskunst und die Verbesserung von bestehenden Strukturen erkunden.


Angela Stief, Kuratorin, Wien
Rudolf Leeb, ARCC art, Wien
Alexandra-Maria Toth, Sozialwissenschafterin und Kunstkritikerin, Wien
Moderation: Nina Schedlmayer, Profil, Wien

 

Freitag, 17. März 2017, 19.00
Mobilisierung der Träume
kinoki mikrokino #221

Was allen Bild- und Tonmaschinen gemeinsam ist, sind die Wünsche, Vorstellungen und Ängste, die ihnen vorausgingen und die sie teils begleiteten: So wurde das Radio als Mittel der Völkerverständigung und des Weltfriedens gefeiert, und kam das Fernsehen als Überwachungsapparat des organisierten Verbrechens in Verdacht. Was ist aus diesen Utopien und Vorstellungen geworden? In welchen der modernen Mythen finden sie sich wieder?


Martin Reinhart, Filmemacher und Filmtechniker

Ausschnitte aus Mobilisierung der Träume (R: Manu Luksch, Martin Reinhart, Thomas Tode, A 2015)

Montag, 20. März 2017, 19.00
AEP - Feminismus und Sexualität
Zeitschriftenpräsentation

Das AEP ist die älteste feministische Zeitschrift Österreichs und wird von abwechselnden Herausgeber_innen editiert. Der thematische Schwerpunkt des aktuellen Heftes widmet sich dem im Feminismus umkämpften Terrain von Sexualitäten. Ein Anlass, um auch nach den Ursachen und Folgen des Hurenstigmas zu fragen und die Rolle, die es in einer sexistischen Gesellschaft spielt, zu diskutieren.

Sara Ablinger, Kunsthistorikerin, Lebensspiralen, Wien
Helga Pregesbauer, Historikerin, Herausgeberin AEP - Feminismus und Sexualität, Innsbruck

Dienstag, 21. März 2017, 19.00
“Die Karte Europas würde heute anders aussehen”
Projektpräsentation

Das interdisziplinäre Projekt untersucht anhand von Monumenten und Museen zum Zweiten Weltkrieg die Gedenkkulturen in der Stadt Lwiw. Die Recherche ist dabei auf die Erforschung des Visuellen fokusiert und nimmt auch die aktuelle ukrainische Geschichtspolitik ins Visier. Vorgestellt werden die vier großen Narrative der Stadt: das ukrainische, das sowjetische, das jüdische und das polnische, zu deren VertreterInnen im Rahmen mehrerer Feldforschungen ein Dialog aufgebaut wurde.


Ekaterina Shapiro-Obermair, Künstlerin
Alexandra Wachter, Historikerin


Ekaterina Shapiro-Obermair / Alexandra Wachter: Lwiw. Kriegsmuseum. Lemberg/Wien 2016

Mittwoch, 22. März 2017, 19.00
Pop zwischen Normativität und Subversion
Thnk Tnak

Welche Rolle spielt das Subversive im Pop heute? Einerseits stellen Nische, Differenz und Abweichung zentrale Normen des Kapitalismus der Gegenwart dar, andererseits macht die Hegemonie kalkulierter Einzelirritationen das Antitotalitäre der Subversion attraktiv. Dass Widerstands-Rhetoriken gerade auch wieder unter Rechten Konjunktur haben, verkompliziert die Dialektik von popkulturell subvertierter Norm und zur Norm geronnener Pop-Subversion erneut.


Tobias Gerber, Dissertant, Universität Basel
Katharina Hausladen, Dissertantin, Akademie der bildenden Künste Wien


Tobias Gerber, Katharina Hausladen (Hg.): Compared to What? Pop zwischen Normativität und Subversion. Turia + Kant: Wien und Berlin 2017

Donnerstag, 23. März 2017, 19.00
Kärntner Slowen_innen – Verfolgung und Widerstand
GehDenken!

Entnationalisierungsbestrebungen in Kärnten führten während des gesamten 20. Jahrhunderts für die slowenisch-sprechende Minderheit zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung. Höhepunkt dieser Politik stellten die Jahre 1938–1945 dar. Dennoch gelang es der Minderheit, den effizientesten antifaschistischen militärischen Widerstand auf dem Gebiet des heutigen Österreich aufzubauen.


Brigitte Entner, Historikerin, Klagenfurt/Celovec


In Kooperation mit Gedenkdienst

Montag, 27. März 2017, 19.00
Aussicht auf Kunst 1
Staffelgespräch

Spielen die Kriterien „Originalität“ oder „neu“ noch eine Rolle in der Kunstproduktion, der Kunstbeurteilung? Eine neue Veranstaltungsreihe wird dieser Frage auf den Grund gehen und stellt sie zuerst den Lehrenden und Studierenden der entsprechenden Kunsteinrichtungen. Muss sich zeitgenössiche Kunstproduktion von vergangener signifikanter unterscheiden als bloß durch Variationen? Welche Ausblicke auf Entwicklungen und Tendenzen werden in der Künstler_innenausbildung verhandelt?

In 15 kurzen „Staffelgesprächen“ werden abwechselnd jeweils zwei Teilnehmer_innen auf die Fragestellung eingehen, so dass eine Art fließender Diskurs entsteht.


Studierende:
Magdalena Fritsch, Doktorandin, Akademie der bildenden Künste Wien
Julian Inic, Transmediale Kunst, Universität für Angewandte Kunst Wien
Angela Proyer, Malerei und Prozess, Kunstschule Wien
Lehrende:
Renée Gadsden, Kunsthistorikerin, Universität für Angewandte Kunst Wien
Felicitas Thun-Hohenstein, Kunsthistorikerin, Akademie der bildenden Künste Wien
Tom Waibel, Philosoph, Kunstschule Wien

Donnerstag, 30. März 2017, 19.00
Institutionskritik als Methode
Buchpräsentation und Diskussion

Institutionskritik übt Kritik an Kunstinstitutionen mit den künstlerischen Mitteln selbst. Zunächst an Kunstinstitutionen im engeren Sinn – also Museen und Galerien – und später, in einem erweiterten Sinn, an einem institutionellen Rahmen, am gesamten künstlerischen Feld mit allen beteiligten Akteur_innen. Sønke Gau untersucht in seiner umfassenden Genealogie der Institutionskritik das Potenzial dieser künstlerischen Verfahren und fragt nach deren Aktualisierung unter den heutigen Bedingungen.

Sønke Gau, Kunst- und Kulturwissenschaftler, ZHdK Zürich

Sønke Gau: Institutionskritik als Methode. Hegemonie und Kritik im künstlerischen Feld. Turia + Kant, Wien und Berlin 2016

Dienstag, 04. April 2017, 19.00
Bewährungsprobe#13
Künstler_innengespräch

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bewährungsprobe der Wiener Künstler_innenvereinigung baer stellen jeweils zwei Künstler_innen ihre Praxen und Techniken zur Diskussion.
Manfred Hubmann hinterfragt in seiner künstlerischen Tätigkeit, welche Werte und Verhaltensmuster von wirtschaftlichen Prozessen und Strukturen produziert werden.
Céline Struger verhandelt mit ihren Objekten und Installationen zentrale Themen wie Machtgefüge, Objektbeziehungen und die Grenzen des Menschlichen.

Manfred Hubmann, Künstler, Wien
Céline Struger, Künstlerin, Wien
Moderation: Johannes Franz, baer, Wien

Donnerstag, 6. April 2017, 14.00 – 20.00, Freitag, 7. April, 10.00 – 20.00, Samstag, 8. April, 10.00 – 13.00
Widerstreitende Erfahrung
Spielarten ästhetischer Bildungsprozesse

Inwieweit sind sich ästhetische Erfahrungsweisen – samt ihrer Praktiken, den Institutionen, in denen diese initiiert werden, und der Zeit, in der sie sich vollziehen, einander ähnlich? Weisen sie  Gemeinsamkeiten auf? Wenn ja, wie können diese, präziser als in den bestehenden Debatten, formuliert werden?  Die Beiträge widmen sich der Heterogenität ästhetischer Erfahrungsweisen und widmen sich dem Ziel, besser zu verstehen, welche Chancen und Probleme sich spezifisch mit diesen verbundenen Bildungsprozessen eröffnen können.

Simon Baier, Kunsthistoriker, Wien
Markus Brunner, Psychologe, Wien
Andreas Dörpinghaus, Erziehungswissenschaftler, Würzburg
Eva Kernbauer, Kunsthistorikerin, Wien
Ines Kleesattel, Philosophin, Zürich
Hans-Christoph Koller, Erziehungswissenschaftler, Hamburg
Iris Laner, Philosophin, Tübingen/Wien
Markus Rieger-Ladich, Erziehungswissenschaftler, Tübingen
Alfred Schäfer, Erziehungswissenschaftler, Halle-Wittenberg

In Kooperation mit dem IWK - Institut  für Wissenschaft und Kunst

Donnerstag, 20. April 2017, 19.00
OCCUPY - RESIST - PRODUCE
kinoki mikrokino #222

Massenentlassungen und Fabrikschließungen als Folge der seit 2007 andauernden Finanzkrise haben die Frage nach der Arbeiter_innen-Selbstverwaltung neu gestellt. Oliver Ressler und Dario Azzellini untersuchen in der Dokumentarfilm-Trilogie OCCUPY, RESIST, PRODUCE drei Beispiele von Fabriksbesetzungen, in Mailand, Rom und Thessaloniki, die sich in erfolgreiche Experimente zur Neuerfindung der Arbeit im 21. Jahrhundert entwickelt haben. Die gesamte Trilogie ist zum ersten Mal in Wien zu sehen:

Occupy, Resist, Produce – Vio.Me. (2015), R: Oliver Ressler, Dario Azzellini, 30 min, OmdtU
Occupy, Resist, Produce – Officine Zero (2015), R: Oliver Ressler, Dario Azzellini, 33 min, OmdtU
Occupy, Resist, Produce – RiMaflow (2014), R: Oliver Ressler, Dario Azzellini, 34 min, OmdtU

Anschließend Gespräch mit Oliver Ressler, Künstler, Filmemacher

Montag, 24. April 2017, 19.00
Fake/Fiction? Verschwörungstheorien im Netz
Diskussion

Fake News, Filter Bubbles und Echokammern – Verschwörungstheorien und Dystopien manipulativer Macht haben Konjunktur in der neu konfigurierten Medienöffentlichkeit. Häufig genug wird dabei das Internet selbst angeprangert, die sprudelnde Quelle dieser Falschmeldungen zu sein. Das macht es notwendig, sich dem Phänomen der „Mythenbildungsmaschine Internet“ zu nähern. Und sowohl die technisch-infrastrukturellen Rahmenbedingungen als auch die text- und bildbasierten Figuren und Merkmale der Verschwörungsdiskurse im und um das Netz zu untersuchen.

Ramón Reichert, Medienwissenschaftler, Universität Wien
Ann-Marie Riesner, Dissertantin der Germanistik, Justus-Liebig-Universität Gießen

Dienstag, 25. April 2017, 19.00
Rethinking the Ontology of Technology
Lecture and Panel

In Alf Hornborgs view technological progress is not so much a matter of ingenious and innocent breakthroughs in engineering as of devising new and profitable systems for displacing work and environmental pressures to other populations and geographical areas.The essential rationale of globalized technological systems is thus as inextricably connected to societal injustices as slavery or serfdom. Hornborg´s political scope enables to better understand how social and environmental problems are inherently connected.

Alf Hornborg, Human Ecology, Lund University

Discussion:
Anita Kaya, Im_flieger Artists’ Association
Bernd Kräftner, Art & Science, University of Applied Arts Vienna
Moderation: Kilian Jörg, Philosopher/Artist

In Kooperation mit Art & Science master´s programme, Universität für Angewandte Kunst Wien, Im_flieger - independent Artists’ Association Wien und dessen Forschungsprojekt Stoffwechsel - Ökologien der Zusammenarbeit

Mittwoch, 26. April 2017, 19.00
Macht der Psychotherapie im Neoliberalismus
Vortrag

In neoliberalen Zeiten ist alles »psychisch«. Der berufliche Erfolg, die körperliche Fitness oder aber Beziehungsprobleme, Arbeitslosigkeit und sogar Armut - alles und jedes wird einer psychologischen Betrachtung unterworfen. Unter Rückgriff auf die Überlegungen Michel Foucaults unterzieht Angelika Grubner die Psychotherapie einer machttheoretischen Prüfung. Sie zeigt deren unentwirrbare Liason mit dem Neoliberalismus und beschreibt die Idee eines machtfreien psychotherapeutischen Raumes als eine naive, irreführende Illusion.


Angelika Grubner, Psychotherapeutin, Sozialarbeiterin
Moderation: Martin Birkner, mandelbaum verlag

 

Angelika Grubner: Die Macht der Psychotherapie im Neoliberalismus. Eine Streitschrift. Mandelbaum Verlag, Wien 2017

Donnerstag, 27. April 2017, 19.00
Kino Buch
Buchvorstellung und Gespräch

Zu Siegfried Kracauers berühmtem Text Die kleinen Ladenmädchen gehen ins Kino liefern die Aufzeichnungen von Charlotte Gerth die nötige Empirie. Die Leipziger Stenotypistin hat über jeden der von ihr zwischen 1931 bis 1951 gesehenen Filme genau Buch geführt. Gerths handschriftliches Kinobuch, ein Flohmarktfund, haben Tabea Nixdorff und Katrin Erthel transkribiert und sind davon zu einer Drehbuchvorlage inspiriert worden.

Paolo Canepelle, Sammlungsleiter Österreichisches Filmmuseum, Wien
Katrin Erthel und Tabea Nixdorff, Autorinnen und Typografinnen, Leipzig

Katrin Erthel, Tabea Nixdorff: Kino Buch. Filme, die ich gesehen habe. Protokolle der Stenotypistin Charlotte Gerth aus Leipzig. Institut für Buchkunst, Leipzig, 2016

www.kinobuch.com