Veranstaltungen

A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: „Anmeldung“ und dem Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 19.00

MUSS LEIDER ABGESAGT / VERSCHOBEN WERDEN:

Arts of the Working Class

 

Die mehrsprachige Straßenzeitung für Armut, Reichtum und Kunst Arts of the Working Class richtet sich an die Arbeiter*innenklasse, also an alle, und es geht um alles, das allen gehört. Künstler_innen, deren Arbeiten vorgestellt werden, gestalten mit, Verkäufer_innen behalten den vollen Preis. Arts of the Working Class, herausgegeben von Paul Sochacki, María Inés Plaza Lazo und Alina Kolar erscheint für die Straßen der Welt.
The multilingual street newspaper on poverty and wealth, art and society Arts of the Working Class is aimed at the working* class, that is, at everyone, and it is about everything that belongs to everyone. Artists whose work is presented are involved in the design, street vendors keep the full price, Arts of the Working Class edited by Paul Sochacki, María Inés Plaza Lazo and Alina Kolar is published for the streets of the world.

Alina Kolar, Herausgeberin, Berlin
María Inés Plaza Lazo, Gründerin, Herausgeberin, Berlin

Anmeldung zur Online-Teilnahme: depot@depot.or.at – Betreff ZOOM 29.10. Der Link wird rechtzeitig zugeschickt.

Freitag, 30. Oktober 2020 - ABSAGE

MUSS LEIDER ABGESAGT / VERSCHOBEN WERDEN:
Zum Genie-Begriff in der Kunst. Kunst und Urheber_innenschaft

Der „Genie“-Diskurs prägte die Kunstdiskussion der Moderne im Hinblick auf seine gesellschaftspolitischen und geschlechts-spezifischen Implikationen. Welche im Kunstfeld wirkenden Gender-Strukturen können sichtbar gemacht werden und wodurch sind Identitäts- und Lebensentwürfe von Künstlerinnen bestimmt? Welche Auswirkungen hat das Ideenkonstrukt „Genie“ auf Sprache und Wertmaßstäbe?

Michi Ebner, Kulturpsychologin, Kulturtheoretikerin, Wien
Sarah-Sophie Gruber, Künstlerin, Wien

Michi Ebner: Genie, Kunst & Identität. Lebensentwürfe und Strategien bildender Künstlerinnen. Peter Lang, Frankfurt / Berlin / Bern 2010.
Sarah-Sophie Gruber: Genie. Natürlich Künstlich! Über die Geschichte einer personifizierten (De)Konstruktion. Diplomarbeit an der Universität für angewandte Kunst Wien, 2016.

A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: Anmeldung und Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Dienstag, 3. November 2020, 19.00 – NUR ONLINE
Genealogy of Amnesia
Presentations of 3 publications

The project Genealogy of Amnesia: Rethinking the Past for a New Future of Conviviality focuses on three territories and their specific histories and experiences of collective amnesia in regard to traumatic events of their proper and generally wider European past. These are Belgium, Austria, and the territory of three states that were once a part of Yugoslavia: Bosnia and Herzegovina, Croatia, and Serbia, as well as a fourth central element, the “Republika Srpska” (“Serb Republic”).

 

Marina Gržiniċ, professor, Academy of Fine Arts Vienna

Sophie Uitz, postdoc researcher, Academy of Fine Arts Vienna

Jovita Pristovšek, postdoc researcher, Academy of Fine Arts Vienna

Šefik Tatlić, postdoc researcher, Academy of Fine Arts Vienna

 

Three publications were published in 2020 within the interdisciplinaryarts-and-theory-based research project PEEK Project No. AR 439-G24/IBK, Genealogy of Amnesia: Rethinking the Past for a New Future of Conviviality, Academy of Fine Arts Vienna.

 

Zoom-Link zur Online-Teilnahme:
wird am 3. 11. auf www.depot.or.at bekannt gegeben.

 

Donnerstag, 05. November 2020, 19.00
Kulturpolitik – raus aus der Krise
Diskussion

Zu Jahresbeginn hat die erste türkis-grüne Bundesregierung ihr Kulturprogramm präsentiert. Darin enthalten: Einige Überraschungen, vieles vage. Seit März, bedingt durch einschneidende Maßnahmen der Regierungsparteien wegen derCovid-19-Pandemie, sehen sich Kunst- und Kulturszenen mitkatastrophalen Bedingungen konfrontiert. Jetzt, im Nirgendwo zwischen unberechenbaren Covid-19-Maßnahmen und unsicherer Zukunft, stellt sich die Frage: Was bleibt vom Kulturprogramm? Wie steht es um Realisierungsabsichten zumvielfach bemühten Stichwort „Fair Pay“? Welche Maßnahmen werden zur Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lage von Künstler_innen und im Kulturbetrieb Beschäftigten gesetzt? Wie gelingt der Absprung von Notfallhilfe und Sonderspezialregelungen zu nachhaltigen Strategien?

 

Eva Blimlinger, Die Grünen

Thomas Drozda, SPÖ

Maria Großbauer, ÖVP

Josef Schellhorn, NEOS

Inputs: Vertreter_innen Kulturrat Österreich

Moderation: Elisabeth Scharang, Filmregisseurin, Drehbuchautorin

 

In Kooperation mit dem Kulturrat Österreich.

 

Anmeldung für einen Präsenzplatz:

depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 5. 11.

 

Zoom-Link zur Online-Teilnahme:

wird am 5. 11. hier und auf https://kulturrat.at/ bekannt gegeben.

 


Freitag, 6. November 2020, 16.30 - 21.00

VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT / VERSCHOBEN WERDEN

Nach den Nazis: Film, Foto, Geschichtspolitik

„Seit dem Zweiten Weltkrieg“: Diese kleine Jahrestagstagung war für den 7. Mai, aus Anlass 75 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus, geplant. Damals beschwor die Regierung die „größte Herausforderung“ seit der bravourös gemeisterten von 1945. Vor 75 Jahren kapitulierte die Wehrmacht; selbst in Österreich endete die NS-Herrschaft. Einiges endet damit nicht. Film kann „blitzartig veranschaulichen, daß das Totgeglaubte in uns fortlebt“ (Siegfried Kracauer 1940). Welche Kategorien und Konturen haben Geschichtsbilder von Nationalsozialismus und Widerstand in Inszenierungen heutiger Public History? Das erörtern Vorträge zu Buch und Zeitungsfotografie, zu rezentem Dokumentarfilm (Zustand und Gelände) und zur Wahrnehmung von Agency in aktuellen Spielfilmen.

16.30     Begrüßung

17.00     Die im Dunkeln sieht man nicht – aber warum nicht?
Darstellungen des kommunistischen Widerstands in Österreich
Ina Markova, Historikerin, Wien

18.30     Zur Filmkunst des Spurenlesens
Lena Stölzl, Medienwissenschaft, Uni Bayreuth

20.00     Vom Trauma zum Lifestyle: Geschichtsperspektiven in der Public History zum Nationalsozialismus in Spielfilm und TV:  Jojo Rabbit, A Hidden Life, Ein Dorf wehrt sich, Hunters und als Kontrastbeispiel: Murer
Drehli Robnik, Theorievermittler, Wien-Erdberg

Moderation: Drehli Robnik und Renée Winter, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien

Konzept: Drehli Robnik (im Rahmen von PolitikProjektionen ¦ Viel*im*Film) für das Institut für Wissenschaft und Kunst – IWK und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien – VWI

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 6. 11.

A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: Anmeldung und Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Montag, 09. November 2020, 19.00
Das Recht auf Aneignung
Kunst und Urheber_innenschaft

Eine neue Veranstaltungsreihe im Depot beleuchtet den Umgang mit der Urheber_innenschaft unterschiedlicher künstlerischer Konzepte und Arbeitsweisen. Mit der Appropriation Art, also der Aneignung „fremder“ Kunstwerke und deren Interpretation durch Künstler_innen, stellen sich natürlich die Fragen nach Urheber_innenschaft und oft auch nach dem Urheber_innenrecht. Wie stehen in dieser speziellen Form der Konzeptkunst künstlerische, kunsttheoretische und rechtliche Überlegungen zueinander?

Anna Artaker, Künstlerin, Wien
Marco Genschorek, Jurist, Wien
Gesprächsleitung: Petra Noll-Hammerstiel, Kunsthistorikerin, Kuratorin, Wien

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 9. 11.

Dienstag, 10. November 2020, 19.00
Queer Museum Vienna
Präsentation

Es ist höchste Zeit für ein QUEER MUSEUM VIENNA, widerspiegelt das doch die Wiener Realität einer regen queeren Community – gerade auch im Kunst- und Kulturfeld. Seit März 2020 arbeitet eine Initiative an der Realisierung dieses Projekts. Was ist der Stand der Dinge, wie geht’s weiter und warum braucht es eine solche neue Institution für Wien?

Florian Aschka, Künstler*in
Andreas Brunner, QWIEN Zentrum für Queere Geschichte Wien
Larissa Kopp, Künstler*in
Berivan Sayici, Künstler*in
Hannes Sulzenbacher, QWIEN Zentrum für Queere Geschichte Wien
Thomas Trabitsch, Leiter des Österreichischen Theatermuseums

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 10. 11.

Mittwoch, 11. November 2020, 19.00
Meilensteine in der Gleichbehandlung
Vortrag

Seit dem EU-Beitritt Österreichs gelten die einschlägigen Gleichbehandlungsrichtlinien. Im Jahr 2000 erweiterte sich das Spektrum über das Geschlecht hinaus. Heute gilt in den Mitgliedsstaaten ein umfassendes Diskriminierungsverbot auch hinsichtlich ethnischer Zugehörigkeit, Religion und
Weltanschauung, Alter, sexueller Orientierung und Behinderung.Im Jahr 2000 wurde auch die Notwendigkeit von Gleichbehandlungsstellen erwähnt. Die Gleichbehandlungsanwaltschaft stellt heute eine wesentliche Institution im Kampf gegen Diskriminierung und für die Förderung von Gleichstellung dar.

Sandra Konstatzky, Juristin, Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 11. 11.

 

 

 


Donnerstag, 01. Januar 1970, 01.00

MUSS LEIDER ABGESAGT / VERSCHOBEN WERDEN
Hexen im Fernsehen: Magie – Natur – Körper

Seit Mitte der 1990er Jahre finden sich zahlreiche Fernseh-Hexen, die nicht mehr in einer fantasy-Zeit leben, sondern im hier und heute, mitten unter uns. Noch mehr als Frauen im allgemeinen wird den Hexen eine besondere Verbindung zur Natur attestiert – der Quelle ihrer magischen Kräfte. Magie – sowohl spells als auch elementare Magie – hat immer eine materielle Komponente und das Praktizieren von Magie hat ihrerseits Einfluss auf den Körper der Hexe bis hin zu extremen physischen Veränderungen.

Gloria Withalm, Semiotik & Kulturwissenschaften, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen und dem Institut für sozio-semiotische Studien ISSS

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 12. 11.

Freitag, 13. November 2020, 18.00
JOMO: Joy of Missing Out #1
Gespräche zur Kunst

Das neue Format JOMO – Joy of Missing Out der Kulturschaffenden Julia Bugram, Paula Marschalek und Christian Bazant-Hegemark, steht für mehr Transparenz in der Kunstbranche und bietet einen zeitgemäßen, offenen Umgang mit Themen, die in der Kunstwelt gerne unerwähnt bleiben. Zu jedem Termin werden zwei Expert_innen eingeladen, jeweils eineFrage aufzugreifen und mit dem Publikum zu erörten – wobei die „Freude des Verpassens“ konstitutiv für das Format ist: die Diskussion wird anschließend auf YouTube veröffentlicht.

18.00  Wie, wann und wobei kann mich Coaching in der künstlerischen Praxis unterstützen?
Claudia Völker, Coaching und Supervision

19.00  Wieviel gesellschaftspolitisches Engagement verträgt die Kunst?
Veronika Dirnhofer, freischaffende Künstlerin, Akademie der bildenden Künste Wien

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 13. 11.

A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: Anmeldung und Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Montag, 16. November 2020, 19.00
Bewährungsprobe #35
Künstler_innengespräch

Die Veranstaltungsreihe Bewährungsprobe stellt regelmäßig zwei Künstler_innen aus Wien Fragen zur Kunstproduktion,den Arbeitsbedingungen und ihren jeweiligen Zugängen, mit denen sie im Feld der Kunst die Welt verhandeln.
Barbara Stöhr bug blanket beschäftigt sich mit Vergänglichkeit, Geschlechterrolle/n und Populärkultur/en und bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Malerei, Installation, Collage und Grafik.
Hidéo SNES sei jenseits der Welt, heißt es. SNES ist nicht einer, sondern viele. Die künstlerischen Praktiken von SNES umfassen die Arbeit mit interaktiven digitalen Medien, Installation, Performance und die Nutzung künstlicher Intelligenz.

Barbara Stöhr bug blanket, Künstlerin, Wien
Hideo Snes, Kunstschaffend_, Wien
Moderation: Johannes Franz-Figeac, Wien

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 16. 11.

Dienstag, 17. November 2020, 19.00
Demokratie im Ausnahmezustand
Buchpräsentation und Gespräch

Demokratie ist systemrelevant. Die Coronakrise zeigt Stärken und Schwächen von demokratischen Systemen auf, so auch in Österreich. Tamara Ehs vermittelt in sieben Lektionen, was es braucht, um Demokratie krisenfest zu machen. Notsituationen wird es auch in Zukunft geben, doch ein Abwägen zwischen Sicherheit und Freiheit darf in keiner Krise aufgegeben werden. Freiheitsrechte sind nicht etwas, was der Staat gewährt, sondern etwas, das er gewährleistet! Was braucht es, damit selbst in einem Ausnahmezustand demokratische Grundrechte gewahrt werden?

Tamara Ehs, Politikwissenschafterin, Beraterin für Demokratieinnovation, Wien / Berlin
Matthias Lemke, Autor Deutschland im Notstand?, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Brühl / Gelsenkirchen

Tamara Ehs: Krisendemokratie. Sieben Lektionen aus der Coronakrise. Mandelbaum Verlag, Wien 2020.

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 17. 11.

Mittwoch, 18. November 2020, 19.00
Gedenken ohne Verantwortung
Geh Denken

Österreichische Vertreter_innen der Romnija und Roma spielten im Kampf um Anerkennung als NS-Opfer eine entscheidende Rolle, nicht zuletzt deshalb finden sich hier einige der ältesten Denkmäler, die spezifisch die im Nationalsozialismus ermordeten Romnija und Roma im öffentlichen Raum würdigen. Gleichzeitig aber haben rassistische Angriffe gegen die gleichen Communities nicht abgenommen. Wie wird mit der für NS-Denkmäler charakteristischen Trennung zwischen Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart umgegangen?

Stefan Benedik, Historiker, Kulturanthropologe, Web-Kurator, Haus der Geschichte Österreich

In Kooperation mit dem Gedenkdienst

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 18. 11.

Donnerstag, 19. November 2020, 19.00
Sonnenstrahl
kinokis mikrokino #249

„Wien als helle und moderne Stadt, als Ort, der Improvisationsgeist fordert. Die Arbeitslosen Hans Schmidt und Anna Bergner werden zu wahren Meistern darin. Ihre Bemühungen um ökonomische Absicherung unterliegen allerdings Rückschlägen und Fehleinschätzungen. Hans wird in einen schweren Unfall verwickelt, ist befristet arbeitsunfähig. Anna allein kann die Raten für das Taxi nicht aufbringen. Die Gemeinschaft hilft. Hans und Anna sind Teil des Roten Wiens geworden.“ (Viennale)

Einführung: Peter Grabher, kinoki

Sonnenstrahl (A 1933), R: Paul Fejos, 87 min

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 19. 11.

Freitag, 20. November 2020, 19.00
Desintegrationskurs (1)
Diskussion

Die Black Lives Matter-Proteste richten die öffentliche Aufmerksamkeit auf die systematische Polizeigewalt gegen uns Schwarze Menschen und People of Color. Racial Profiling und Polizeiwillkür sind tägliche Bedrohung, Schubhaft und Abschiebung Teil des rassistischen Normalzustands. Die Tötung von Marcus Omofuma und Seibane Wague durch „Sicherheitsbeamt*innen“ hat gezeigt, dass Menschenrechtsverletzungen durch die Polizei kaum geahndet werden. Wie können wir uns als Schwarze Menschen und People of Color verbünden und mit anderen kämpfen? Welche Formen des Widerstands können wir voneinander lernen?

Biplab Basu, KOP Berlin – Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
Henrie Dennis, ARA – Afro Rainbow Austria
Patrick Onyemaechi Kainz, Black Movement Austria
Mandeep Lakhan, ehem. TIGRA – Tiroler Gesellschaft für rassismuskritische Arbeit
Moderation: Claudia Unterweger

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Idee & Organisation zur neuen Veranstaltungsreihe Desintegrationskurs:
Vina Yun, Journalistin und Claudia Unterweger, Radiomoderatorin

Anmeldung für einen Präsenzplatz:
depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 20. 11.

Zoom-Link zur Online-Teilnahme nur gegen Anmeldung:
depot@depot.or.at – Betreff ZOOM 20. 11. Der Link wird rechtzeitig zugeschickt.


A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: Anmeldung und dem Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Donnerstag, 26. November 2020, 19.00
Staatsvertrag zwischen Angebot und Nachfrage
Vortrag

Beim Österreichischen Staatsvertrag von 1955 denken viele Burgenland-Kroat_innen und Kärntner  den Artikel 7. Es geht um den Teil des Vertrages, der sich den Mindestbedürfnissen der kroatischen und slowenischen Minderheiten nach Schule sowie Amts- und Gerichtssprache zuwendet. Im Zentrum steht die Forderung nach topographischen Aufschriften. Dieser Punkt war auch der Grund für die Weigerung vieler österreichischer Regierungen, den Forderungen des Staatsvertrages nachzukommen. Es ist der Beharrlichkeit einzelner Minderheitenangehöriger zu verdanken, dass Teile des Artikels 7 umgesetzt wurden.

Vladimir Wakounig, Bildungswissenschafter, Universität Klagenfurt / Celovec

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 26. 11.

Freitag, 27. November 2020, 19.00 – nur online
Un/Sichtbarkeiten
Buchpräsentationen und Gespräch

Zwei Neuerscheinungen, die aus verschiedenen Perspektiven die Bedeutung des Sehens beleuchten, treten einander gegenüber: Welche Rolle spielen Bilder für unsere Verortung und unser Verortetwerden in der Welt?
Susanne von Falkenhausen vergleicht und analysiert die Rolle des Sehens als Grundlage wissenschaftlichen Handelns in Kunstgeschichte und Visual Culture Studies. Untersucht werden dabei auch Verhältnisse von Sehen und Identität, Sichtbarkeit als politische Ressource, und die Frage nach einer Ethik des Sehens.
Vera Brandner nutzt in der generativen Bildarbeit das Beziehungshafte, das Ambivalente und das Undisziplinierte der Fotografie für Bildungs- und Forschungsprozesse. Dabei werden Selbst- und Fremdwahrnehmungen in Bildern erkundet und Kategorien sozialer Grenzziehung hinterfragt.

Vera Brandner, Fotografin, Sozial- und Kulturwissenschafterin, Verein ipsum, Innsbruck
Susanne von Falkenhausen, Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin, Berlin
Moderation: Nadja Köffler, Bild(ungs)- und Kulturwissenschafterin, Innsbruck / München

Vera Brandner: Generative Bildarbeit. Zum transformativen Potential fotografischer Praxis. Transcript Verlag, 2020 (open acces)

Susanne von Falkenhausen: Beyond the Mirror. Seeing in Art History and Visual Culture Studies. Transcript Verlag, 2020 (open access).
Deutsche Erstausgabe: Jenseits des Spiegels. Das Sehen in Kunstgeschichte und Visual Culture Studies. Wilhelm Fink Verlag 2015

Zoom-Link zur Online-Teilnahme nur gegen Anmeldung:
depot@depot.or.at – Betreff ZOOM 27. 11. Der Link wird rechtzeitig zugeschickt.

A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: Anmeldung und Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Dienstag, 01. Dezember 2020, 19.00
Gehen als künstlerische Praxis
feminismen diskutieren

ÜberGänge. Annäherungen an das Gehen als künstlerische Praxis zwischen Geh-Akt und Artefakt ist ein von Brigitte Kovacs 2018 im Eigenverlag publiziertes Kunstbuch, das die Ergebnisse eines künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekts zum Gehen als Mittel der Kunstproduktion materialisiert. Im Vortrag wird nicht nur die Publikation selbst, sondern auch die Durchführung von Walking Interviews ein darüber hinausgehendes Forschungsprojekt vorgestellt. In diesem liegt der Fokus auf unterrepräsentierten Positionen im Feld der Walking Art, wie insbesondere jenen von (jungen) Künstlerinnen.

Brigitte Kovacs, Künstlerin, Kunstwissenschafterin, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 1. 12.

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 10.00 - 21.00
HGM neu – Chancen einer angesagten Reform
Vorträge, Diskussionen, Interventionen

Nach der deutlichen Kritik am Heeresgeschichtlichen Museum hat das Verteidigungsministerium Reformen und eine Neubesetzung in Aussicht gestellt. Nun ist es Zeit, den Stand der Debatte und die Reformvorschläge einer kritischen Bewertung zu unterziehen: Wozu braucht es ein solches Museum? Was kann und muss es leisten? Warum soll gerade das Verteidigungsministerium die historische Vermittlung von Kriegen gestalten, tragen und finanzieren? Unter welchen Bedingungen und mit welchen Leitlinien kann ein Museum mit dem Fokus auf militärische und staatliche Gewalt heute sinnvoll sein?

Organisation:
Elena Messner, Autorin und Kulturwissenschafterin
Peter Pirker, Historiker

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 2. 12.

Donnerstag, 03. Dezember 2020, 19.00
Die Kinder lassen grüßen
kinokis mikrokino #250

Begleitet von der Kamera suchen, von ehemaligen Priestern und Nonnen sexuell, emotional und körperlich misshandelte Ministranten, Schutzbefohlene, Heimkinder die Tatorte von damals auf. Viele machen ihre Geschichten erstmals öffentlich, auch vor ihren Familien. Ein beklemmender Einblick in eines der größten Verbrechen der Nachkriegszeit. Bis heute sind Kirche und Staat Verbündete dieser Vertuschung. Eine Anklage, die sprachlos macht, aber auch Hoffnung: „Ich habe alles gesagt, ich bin jetzt kein Opfer mehr“, sagt Jo, einer der Protagonisten des Films.

Anschließend Gespräch mit Patricia Marchart, Georg Prader und weiteren Mitwirkenden aus dem Film.

Die Kinder lassen grüßen (A 2016), R: Patrica Marchart, 134 min

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 3. 12.

Freitag, 04. Dezember 2020, 18.30
Crit Cross #13
A Forum on Art Criticism

Crit Cross is a reading and discussion group of current critical writing about art and society; a platform for the sustainable promotion of art- and sociocritical dialogue in Vienna. Meetings take place quarterly and are organized by Vienna-based association Verein K.

Moderator: Klaus Speidel, image and art theorist, art critic and curator

In order to be able to react to the uncertain travel situation, the speaker / participant will be announced later on website, facebook and with newsletter. Please send all questions, remarks and suggestions for texts for Crit Cross to critcross@verein-k.net.

Registration: depot@depot.or.at – Subject Registration 4. 12.

A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: Anmeldung und Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Montag, 07. Dezember 2020, 19.00
Bewährungsprobe #36
Künstler_innengespräch

Die Veranstaltungsreihe Bewährungsprobe stellt regelmäßigzwei Künstler_innen aus Wien Fragen zur Kunstproduktion, den Arbeitsbedingungen und ihren jeweiligen Zugängen, mit denen sie im Feld der Kunst die Welt verhandeln.
Nina Dicks größtenteils skulpturale Arbeit basiert auf Handwerk, einem Gebiet, in dem sie fortlaufend experimentiert und lernt. 2016 gründete sie das museum in progress, welches im Kamptal mit dem Grundgedanken “die Kunst ist bedingungslos“ wächst.
Raimund Pleschbergers Objekte und Fotografien zielen auf das Beziehungsgeflecht spezifischer Koordinaten und deren kollektiver Wahrnehmung: Materialität, Form, Inhalt, Funktion. Artefakt und Institution. Geschichte und Repräsentation.

Nina Dick, Künstlerin, Schönberg am Kamp / Wien
Raimund Pleschberger, Künstler, Wien
Moderation: Johannes Franz-Figeac, Wien

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 7. 12.

Dienstag, 08. Dezember 2020, 18.00
JOMO: Joy of Missing Out #2
Gespräche zur Kunst

Das Format JOMO – Joy of Missing Out der Kulturschaffenden Julia Bugram, Paula Marschalek und Christian Bazant-Hegemark, steht für mehr Transparenz in der Kunstbranche und bietet einen zeitgemäßen, offenen Umgang mit Themen, die in der Kunstwelt gerne unerwähnt bleiben. Zu jedem Termin werden zwei Expert_innen eingeladen jeweils eine Frage aufzugreifen und mit dem Publikum zu erörten – wobei die „Freude des Verpassens“ konstitutiv für das Format ist: die Diskussion wird anschließend auf YouTube veröffentlicht.

18.00  Wie schaffe ich Raum für meine künstlerische Tätigkeit?
Jaqueline Scheiber / Minusgold, Sozialarbeiterin und Autorin

19.00  Wie kann Kunst in der Gesellschaft wirksam werden?
eSeL (geb. Lorenz Seidler), Künstler, Kurator, Kommunikator & Fotograf

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 8. 12.

Mittwoch, 09. Dezember 2020, 19.00
Parteien und (NS-)Vergangenheit
Vortrag

Die Opferthese wurde zum Gründungsmythos und master narrative der Zweiten Republik. Doch bald setzte ein Wettlauf um die Stimmen der ehemaligen Nationalsozialist_innen ein. Nicht wenige von ihnen fanden in ÖVP und SPÖ ihre politische Heimat; ihr eigentliches Sammelbecken war aber der Verband der Unabhängigen (VdU) und die Nachfolgepartei FPÖ. Mit der Haltung der Nachkriegsparteien zum Nationalsozialismus, Austrofaschismus und zu „Ehemaligen“ gingen und gehen Deutungskämpfe einher.

Margit Reiter, Professorin für Zeitgeschichte, Universität Salzburg

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 9. 12.

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 19.00
Menschenrechte in Europa: Testfall Roma
Geh denken!

An die 12 Millionen Roma leben in Europa, sie zählen zu den größten Minderheiten. Dennoch sind sie von Rassismus und struktureller Diskriminierung betroffen. 2011 hat die EU den Rahmen für Nationale Strategien zur Integration der Roma beschlossen. Wie steht es um die internationalen und nationalen Bemühungen vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatte um eine Fortführung von Maßnahmen zur sozialen Inklusion von Roma post-2020?

Mirjam Karoly, Politologin, Österreichischer Volkgruppenbeirat für Roma, Romano Centro

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 10. 12.

A C H T U N G

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: Anmeldung und Datum der Veranstaltung an: depot@depot.or.at

Montag, 14. Dezember 2020, 19.00
Das Museum der Zukunft
Buchpräsentation

1970 erschien Das Museum der Zukunft. 43 Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums. 50 Jahre danach versammelt eine Publikation 43 neue Beiträge internationaler Autor_innen aus der Museumspraxis, aus Theorie, Vermittlung, Kunst und Architektur. Sie entwerfen konkrete Visionen eines Museums der Zukunft: zuversichtlich und zweifelnd, kritisch, klar positioniert und subjektiv. Was leisten Zukunftsvisionen und was verunmöglichen sie?  Wie er- bzw. entmächtigend sind Spekulationen auf die Zukunft für eine Veränderung des Museums der Gegenwart?

Joachim Baur, Kurator, Die Exponauten, Berlin
Martina Griesser-Stermscheg / Christine Haupt-Stummer / Renate Höllwart / Beatrice Jaschke Monika Sommer / Nora Sternfeld / Luisa Ziaja, schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis

schnittpunkt / Joachim Baur (Hg.): Das Museum der Zukunft. 43 neue Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums. Bielefeld 2020

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Anmeldung: depot@depot.or.at – Betreff Anmeldung 14. 12.